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        <title>Herzlichen Glückwunsch, Herr Köhler !!!</title>
        <description>Als Sozialdemokrat war man ja gestern in der Zwickmühle, wenn man, wie ich, und ich bin sicher nicht der einzige in der SPD, Horst Köhler für einen guten Bundespräsidenten hält. Einerseits will man die Partei unterstützen, andererseits hat man von Anfang an nicht verstanden, warum die Partei, obwohl sie selbst Zufriedenheit mit Horst Köhler signalisiert hat, eine Gegenkandidatin aufstellt. ...</description>
        <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/4317</link>
        <lastBuildDate>Sat, 20 Mar 2010 12:05:07 +0100</lastBuildDate>
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            <title>Foto: Daniel Leitner</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/4317</link>
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            <title>Kommentar #5</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/4317#kommentar22905</link>
            <description>1. Gottes Segen zu wünschen ist ja nett, trifft aber einen beachtlichen Teil der Bevölkerung nicht. Wenn Köhler der Präsident aller Deutschen sein will, kann er nicht mit Floskeln kommen, die klar an der Weltauffassung vieler Deutscher vorbeigehen.

2. Was ist das für eine Partei, die regelmäßig ihre eigenen Leute (mehrheitlich Frauen!) nicht wählt? 

3. Beliebtheit ist kein Zeichen von Kompetenz. Wenn es nach Beliebtheit geht, dann gute Nacht SPD! 

4. Eine Demokratie, in der es keine GegenkandidatInnen gibt, ist fragwürdig. Eine Demokratie, in der es anstößig ist, eine/n Gegenkandidatin/en aufzustellen, ist keine Demokratie.</description>
            <author>Guido Wenzel</author>
            <pubDate>Sat, 30 May 2009 09:02:00 +0100</pubDate>
        </item>
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            <title>Kommentar #4</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/4317#kommentar22421</link>
            <description>&gt;andererseits hat man von Anfang an nicht verstanden, warum die Partei, obwohl sie selbst Zufriedenheit mit Horst Köhler signalisiert hat, eine Gegenkandidatin aufstellt.

Das gehört zur Demokratie. Wäre ja noch schöner, wenn Parteien jetzt keine eigenen KandidatInnen mehr aufstellen dürften, sobald irgendeine Meinungsumfrage behauptet, dass sie die Wahlen ohnehin verlieren würden. Klar gehört zur Demokratie auch, dass man Mehrheitsentscheidungen akzeptiert - aber eben NACH der Wahl.</description>
            <author>Klaus Neumann</author>
            <pubDate>Mon, 25 May 2009 07:20:22 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Kommentar #3</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/4317#kommentar22411</link>
            <description>ob man horst köhler gut findet oder nicht oder ob gesine schwan eine bessere präsidentin geworden wäre ist jetzt nach köhlers wiederwahl relativ unerheblich für mich. er ist wiedergewählt worden, hat seine 2. amtsperiode und wir können nichts dagegen machen.

ich kann mir persönlich nicht erklären, warum köhler so beliebt ist, ich finde ihn schlecht. es ist schon seltsam, dass jemand der ifw präsident war sich in afrika hinstellt und feststellt, dass der kapitalismus dem afrikanischen kontinent sehr geschadet hat und nicht gut für die dort lebenden menschen ist, gleichzeitig jahre zuvor von den ländern selbst als iwf präsident die öffnung ihrer märkte verlangte, damit sie kredite vom iwf bekommen. sowas kann man nicht mehr als ironie oder ähnliches bezeichnen, ich persönlich finde das mehr als unwürdig (ich weiß persönlich nicht, wie groß der einfluss des iwf präsidenten ist, jedoch kann seine stellung nicht so unbedeutend sein...).

jedoch sollte weder meine meinung, noch die des volkes eine rolle spielen bei einer freien und geheimen wahl! es ist so, dass wahlmänner den präsidenten wählen, sie sollen frei sein bei ihrer wahl und nach dem gewissen/wissen wählen; nicht erst ein forschungsinstitut befragen, wer jetzt beliebter ist.</description>
            <author>Kai Empacher</author>
            <pubDate>Mon, 25 May 2009 06:12:56 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Kommentar #2</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/4317#kommentar22387</link>
            <description>Da hast du schon irgendwo Recht, ging mir ähnlich als ich von Freunden gefragt worden bin, was denn jetzt so schlimm an Köhler ist und warum Gesine Schwan hier besser wäre. Schön wäre ihr Wahlsieg trotzdem gewesen ;)

Der Teil mit Gottes Segen ist allerdings etwas, was mir persönlich etwas sauer aufstößt, aber das ist ein anderes Thema.

@Manfred:
Politisch ist er wirklich kein Sozialdemokrat, aber als Bundespräsident hat er meiner Meinung nach keinen allzu schlechten Job gemacht, ergo: gibt Schlimmeres.</description>
            <author>Daniel Müller</author>
            <pubDate>Sun, 24 May 2009 22:35:22 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Kommentar #1</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/4317#kommentar22385</link>
            <description>Ein Hochgesang auf den Deregulierer Köhler? Auf den Mahner und Einpeitscher, der jahrelang nach mehr vom selben rief, was uns die Krise bescherte?    

Genosse, diese Art von Sozialdemokratismus treibt mich in den Wahnsinn. Kennst Du dich nicht aus, in aktueller Politik?

Und was soll es, Gesine Schwan nun alles Gute zu wünschen?  Tu das privat.  Hier gings um Politik: um einen fälligen Politikwechsel. Um Glaubwürdigkeit und neue Hoffnung.  

Gesine Schwan hätte Präsidentin werden sollen.</description>
            <author>Manfred Michael Schwirske</author>
            <pubDate>Sun, 24 May 2009 21:44:08 +0100</pubDate>
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