<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<!-- generator="FeedCreator 1.7.2-ppt (info@mypapit.net)" -->
<rss version="2.0">
    <channel>
        <title>Die SPD hat ein Vermarktungsproblem</title>
        <description>Hi,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
alle reden über Hessen. Ich hab mal nen Riesenblogeintrag dazu geschrieben, der jedoch durch einen Computerabsturz vernichtet wurde...&lt;br /&gt;
  Wie groß ist eigentlich die Wahrscheinlichkeit für Neuwahlen? So kommt ja nichts heraus bei der Sache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was mir schon seit längerem auffällt: Die SPD hat eindeutig ein Problem, ihre Reformen (HartzIV) und Ziele rüberzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir z.B. ...</description>
        <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/594</link>
        <lastBuildDate>Sat, 10 Jan 2009 00:04:40 +0100</lastBuildDate>
        <generator>FeedCreator 1.7.2-ppt (info@mypapit.net)</generator>
        <image>
            <url>http://www.meinespd.net/media/images/user/portrait/18925/cropped/32.png</url>
            <title>Foto: Tobias Braun</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/594</link>
        </image>
        <item>
            <title>Kommentar #3</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/594#kommentar1246</link>
            <description>Das ist nicht zwingend so.
Der absolute Schuldenstand allein ist als wirtschaftliche Größe doppelt irrelevant. Zum einen weil er nichts über die Kaufkraft dieses Geldes aussagt und zum anderen, weil es lediglich auf das Verhältnis zur Gesamtwirtschaftsleistung ankommt.
Und wenn also die Gesamtwirtschaftsleistung durch Schuldenaufnahme (für Investitionen wohlgemerkt) in entsprechendem Maße gesteigert werden kann, ist das relative Verhältnis von Wirtschaftsleistung und Schulden dasselbe - lediglich auf einem höheren Wohlstandsniveau.
Wird allerdings umgekehrt gespart, wenn es eng wird, wird der Geldumlauf weiter verlangsamt. Das kann vielleicht im Endeffekt bezüglich Verhältnis Schuldenstand zu Wirtschaftsleistung auf dasselbe hinauslaufen - aber auf einem niedrigeren Wohlstandsniveau als zuvor.
Das war jetzt stark vereinfacht und ne Menge Effekte ausgeblendet.
Aber ich hoffe, es wird klar, dass Volkswirtschaft nicht wie ein Sparkonto funktioniert.

Ob die Reformen richtig waren, ist übrigens verdammt zweifelhaft. Im europäischen Vergleich haben wir keine sonderlichen Wachstumsraten und jetzt wo die Weltkonjunktur angezogen hat, MUSS eine Exportnation zwangsweise wirtschaftlich wachsen. Es könnte also genausogut sein, dass der Aufschwung TROTZ der Reformen kam.
Da gibt´s auch noch eine Menge Indizien für, aber das ist zuviel Fachchinesisch...</description>
            <author>Robert Schmock</author>
            <pubDate>Mon, 04 Feb 2008 22:10:51 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Kommentar #2</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/594#kommentar1244</link>
            <description>Stimmt. Aber diese Beeinflussung, die man z.B. beim ALGI für Ältere gut gesehen hat, hat ja nicht nur wegen den Lobbies stattgefunden, sondern auch wegen der öffentlichen Meinung - gegen HartzIV. Diese ist aber nur entstanden, weil keiner den Leuten nahegebracht hat, dass die Reformen im Grundsatz richtig waren und dass kurzfristige Wohltaten nicht wirklich was bringen. Was ich aber nicht beurteilen kann, ich bin ja kein Älterer. ;-) Allerdings muss ich sagen, wenn weiter so viele Schulden aufgenommen werden: Leute, ihr spielt mit meiner Zukunft, der der Jüngeren!</description>
            <author>Tobias Braun</author>
            <pubDate>Mon, 04 Feb 2008 20:54:16 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Kommentar #1</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/594#kommentar1230</link>
            <description>Die SPD hat kein Vermarktungsproblem.
Die SPD hat ein Problem in der Qualität ihrer Führungskräfte.
Sie lassen sich durch die &quot;öffentliche&quot; Diskussion beeinflussen, weil sie nicht die Kompetenz haben, zu entscheiden, was richtig ist (siehe Wolfgang Clement bei Christiansen). Aber diese &quot;öffentliche&quot; oder auch mediale Diskussion ist gelenkt und wird dominiert von Interessengruppen - je mächtiger, je dominanter.
Einige werden gleich korrupt wie Wolfgang Clement, Peter Hartz und Walter Riester, andere unterstützen das Falsche, im guten Glauben es sei das Richtige (da denke ich an Müntefering zum Beispiel).</description>
            <author>Robert Schmock</author>
            <pubDate>Mon, 04 Feb 2008 10:20:41 +0100</pubDate>
        </item>
    </channel>
</rss>
