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        <title>An was man Glauben kann...</title>
        <description>„Jesus Christ. Der ist doch nicht blöd!“ So steht es geschrieben auf den T-Shirts junger Menschen, denen man nicht mal im Schlaf zutrauen würde, dass sie sich „christlich“ fühlen. Immer mehr junge Menschen bekennen sich, ich glaube an Gott, ich habe Jesus für mich gefunden, Gott hört mir zu. ...</description>
        <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/722</link>
        <lastBuildDate>Fri, 09 Jan 2009 23:16:59 +0100</lastBuildDate>
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            <title>Foto: Ann-Kathrin Biewener</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/722</link>
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            <title>Kommentar #1</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/722#kommentar1867</link>
            <description>Obwohl ich nie religiös war, habe ich mir immer schon viele Fragen zum Glauben gestellt. Die Menschheitsgeschichte kennt unzählige Religionen, warum sollte ich ausgerechnet eine bestimmte wählen und sagen: &quot;So, daran glaube ich.&quot;, wenn es so viele Alternativen gibt, die auch alle Heilige Schriften haben oder hatten? Weil ich zufällig in meine Zeit und in meine Kultur hineingeboren wurde, die zu X Prozent dieser oder jener Religion angehört? Im Klartext: Warum das Christentum? Warum der Islam? Warum Hinduismus oder Shinto? Werden die tatsächlich die nächsten tausend Jahre bestehen?

Ein Einwand könnte lauten: &quot;Eigentlich haben die größten Religionen viel gemeinsam, die nennen ihren Gott eben den HErrn, Jahwe oder Allah - aber sie interpretieren oder gewichten viele Aussagen eben unterschiedlich. Aber immerhin glauben alle an einen Gott, und das spricht für ihn.&quot; - Auch damit war ich nicht zufrieden, weil diese Sichtweise zwar monotheistische Religionen verband, aber der Polytheismus außen vorgelassen wurde. Wenn man den allerdings auch noch in solch ein Konstrukt einbaut, erhält man einen allgemeinen Glauben an Göttlichkeit oder Überirdisches.

Das Gefühl, &quot;dass da etwas sein muss&quot; - eine spirituelle Entität, die je nach Auslegung über einen wacht, mit einem kommuniziert oder sonst irgendeine Funktion erfüllt.

Für mich persönlich stellt sich also nicht die Frage, ob ich Christ, Muslim, Buddhist bin, sondern ob ich generell an eine &quot;höhere Macht&quot; glaube. Allerdings hat es noch keinen Beweis für oder gegen ihre Existenz gegeben - sie ist für mich nicht wahrscheinlicher als ihr Fehlen. Darum habe ich vor vielen Jahren auch aufgehört, mich mit Religion zu beschäftigen - einfach weil ich die Frage nicht beantworten kann.

So wie mir geht es vielen. Aber viel verbreiteter als die agnostische Lehre ist die atheistische - immer mehr Menschen schließen jede Möglichkeit einer göttlichen Ebene radikal aus, und es ist bemerkenswert, dass vor allem die katholische Kirche diese Tendenz auslöst und ein Feindbild vieler Atheisten ist. Gerade dieser von mir beschriebene Mangel an Nachvollziehbarkeit der Regeln vieler Religionen stößt viele Menschen vor den Kopf.</description>
            <author>Pascal Korz</author>
            <pubDate>Sun, 24 Feb 2008 13:21:55 +0100</pubDate>
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