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        <title>Anleitung sich ein politisches Profil zu zulegen</title>
        <description>Man nehme eine x-beliebige wohl gemerkt demokratische Meinung, kopiert sie bis zur Unerkennbarkeit und vertritt sie dann.&lt;br /&gt;
Es muss nicht gegeben sein, dass man sie wirklich mit Herzblut vertritt. Darum geht’s hier nicht. &lt;br /&gt;
Wenn man einer politischen Gruppierung beitreten möchte, sollte man entweder seine Meinung dessen Leitbild dieser Gruppierung anpassen oder man geht einfach. ...</description>
        <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/765</link>
        <lastBuildDate>Fri, 09 Jan 2009 22:08:15 +0100</lastBuildDate>
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            <title>Foto: Ann-Kathrin Biewener</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/765</link>
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            <title>Kommentar #4</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/765#kommentar14125</link>
            <description>Liebe Freunde,
die Mehrheit unserer Quereinsteiger hat für sich die Entscheidung schon vor 10 Jahren getroffen. Wer in dieser Partei etwas werden will, passe sich dem Mainstream der Partei auf der jeweiligen Ebene an.
Hat derjenige die Möglichkeit auf seiner Fraktionsebene seine eigene Idee zum Erfolg zu bringen und die SPD glänzt im Mediengewitter, ist er der Held. So werden Karrieren gebacken.
Am besten ist außerhalb der Partei in Initiativen seine Heerscharen zu sammeln und dann die Partei hintersichbringen und die Fraktion auf den richtigen Weg bringen.
Den Fraktionen haben ständig Angst vor den Bürgern.
Zudem muß derjenige dafür sorgen, daß er einen sicheren Listenplatz
erhält.
Will er in der Partei Karriere machen, muß er sich einen ihm genehmen Abgeordneten auf Landes- bzw. Bundesebene suchen, dem er als Assistent dient. Aber Vorsicht, auch hier gelten die Mindestarbeitsbedingungen und der Schutz vor sexualen Übergriff.
Bei sehr viel Glück wird derjenige Mitglied des Referententeam auf Landes- bzw. Bundesebene. Aber der Weg ins WBH ist mit Stolperfallen überseht. Keiner läßt sich gern die Butter vom Brot nehmen. Mancher FES-Stipendiat kann ein Lied davon singen.
Derjenige, der nur auf seiner Ebene nebenbei gute Politik machen will, sage seine Meinung und setze sie um.
Die Konservativen in unserer Partei drohen mir seit über 35 Jahren mit dem PO-Verfahren, aber es passiert nichts. Nur dem einen oder anderen habe ich die Maske vom Gesicht gerissen. Heute hört man nichts von ihnen oder sie werden nicht mehr Ernst genommen. Dieses funktioniert aber nur mit mehreren Gleichgesinnten auf der unteren Ebene.
mit sozialistischen Grüßen
Reinhold Nawratil
Mitglied der SPD-Kreistagsfraktion SE
www.mein-herz-schlaegt-links.de</description>
            <author>Reinhold Nawratil</author>
            <pubDate>Tue, 09 Dec 2008 20:44:43 +0100</pubDate>
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            <title>Kommentar #3</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/765#kommentar10592</link>
            <description>In der Tat, zwischen politischem Profil als Mitglied einer Partei und der Freiheit zu eigener Meinung besteht eine enorme Spannung (wobei ich nicht einmal an die so genannte Fraktionsdisziplin denke).

Es scheint zu gelten: je mehr  Karriere, desto weniger Meinung. Ich glaube sogar, dass die politische Klasse hierdurch einen inzwischen unerträglichen  Schaden an Charakter, Urteilsvermögen, Bildung usw. genommen hat.</description>
            <author>Manfred Michael Schwirske</author>
            <pubDate>Sat, 02 Aug 2008 00:47:18 +0100</pubDate>
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            <title>Kommentar #2</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/765#kommentar2358</link>
            <description>Nur Mut, die typischen Boulevard-Blätter mit den großen Buchstaben lesen seit vielen Jahren immer weniger Leute. Leider übernehmen gewisse Magazine und ihre Online-Ausgaben alle Untugenden gewisser Zeitungen ...

Aber man muss sich doch nicht bis zur Unkenntlichkeit einer politischen Meinung anpassen, um Profil zu haben? Oder gar das Denken abschalten? Zumindest nicht in der SPD, bei regionalen freistaatlichen Parteien mag das anders aussehen.

Wer durch selbstständiges Denken Positionen erschließt und sie in konstruktiver Weise vertritt, der wird Profil _und_ Erfolg haben können.</description>
            <author>Pascal Korz</author>
            <pubDate>Sat, 01 Mar 2008 11:50:02 +0100</pubDate>
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            <title>Kommentar #1</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/765#kommentar2037</link>
            <description>Netter Gedanke, aber eben etwas oberflächlich. Halt so, wie Zeitgeistmedien eben sind, ob Bild, Stern oder Spiegel.
Das Gedankenspiel könnten wir ja mal auf die untergegangen DDR anwenden. Da gab es bloß eine Zeitung (OK, es waren ein paar mehr, aber die waren &quot;gleichgeschaltet&quot;). Wenn da etwas behauptet wurde, haben das gleich alle geglaubt? Z.B., dass der Kapitalismus ganz schreckliche Dinge mit den armen Menschen macht und dass die Partei- und Staatsführung jetzt die Herren in Bonn schädigt, indem die DDR einen Milliardenkredit aufnimmt.
Einiges war doch (gefühlt) besser in der DDR, die Menschen ließen sich nicht so schnell verscheißern. Aber geschauspielert haben wir dann trotzdem, wenn z.B. Kundgebung angeordnet war und (fast) alle hingingen. Und nach der Wende haben wir uns dann an Sprüchen erfreut, die Wessis bräuchten 13 Jahre für's Abi, weil ein Jahr Schauspielunterricht dabei war.</description>
            <author>Hagen Frey</author>
            <pubDate>Wed, 27 Feb 2008 20:37:35 +0100</pubDate>
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