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        <title>bahnfüralle: 2200 Sozialdemokraten gegen die Bahnprivatisierung</title>
        <description>Das Bündnis &quot;Bahn für alle&quot; hat gestern die Liste ihrer Unterschriftenaktion &quot;Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten gegen die Privatisierung der Bahn&quot; geschlossen. In einer Analyse stellt das Bündnis unter anderem fest:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Parteirat heute war die Mehrheitsmeinung in der SPD über alle Lager und Regionen hinweg klar: Keine Bahnprivatisierung! Auch kein Holdingmodell. Dazu musste die Bahnprivatisierung nicht diskutiert werden. ...</description>
        <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/819</link>
        <lastBuildDate>Sat, 06 Sep 2008 20:17:22 +0100</lastBuildDate>
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            <title>Foto: Sebastian Finsel</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/819</link>
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            <title>Kommentar #7</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/819#kommentar3120</link>
            <description>Ich war schon 2x in der Schweiz und weiß wovon du sprichst!
Dort ist alles miteinander abgestimmt aber ab 20 Uhr gibt es keinen Kanton übergreifenden Zugverkehr mehr (Nahverkehr), das ist hier wieder besser.</description>
            <author>Christiane Hagen</author>
            <pubDate>Fri, 14 Mar 2008 13:34:38 +0100</pubDate>
        </item>
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            <title>Kommentar #6</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/819#kommentar3116</link>
            <description>&quot;Schweizer Vorbild, in wiefern? Ach, du meinst den Bahnanschluss hoch hinaus und bis in den kleinsten Winkel?&quot;

Unter anderem, wobei die Schweiz da z.B. auch sinnvoll Bahnbusse einsetzt.

Mir gefällt auch der Schweizweite 30-Minuten-Takt mit abgestimmten Umsteigeknoten und das einfache (lies: kundenfreundliche) Tarifsystem.

Liest du hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Bahn_2000#Hauptmotive</description>
            <author>Sebastian Finsel</author>
            <pubDate>Fri, 14 Mar 2008 12:32:36 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Kommentar #5</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/819#kommentar3113</link>
            <description>Schweizer Vorbild, in wiefern? 
Ach, du meinst den Bahnanschluss hoch hinaus und bis in den kleinsten Winkel?

Ich bin es auch leid, das das Auto in Deutschland die Macht ergreifen konnte und somit die Natur den Straßen weichen musste.</description>
            <author>Christiane Hagen</author>
            <pubDate>Fri, 14 Mar 2008 12:08:33 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Kommentar #4</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/819#kommentar3109</link>
            <description>&quot;Ach so, dann wollte die Nordwest Bahn die alte Strecke vor dem endgültigem Aus schützen und die Privatisierung würde das Aus für den gesamten Nahverkehr bedeuten, falls er nicht schon in andere Hände ist??&quot;

Im Prinzip ja. Fakt istdabei allerdings, das für private Bahnunternehmen so manche Strecke noch rentabel betrieben werden kann, für die die große alte Bahn das nicht konnte. Was die NWB und viele der anderen Gesellschaften dort gemacht haben ist durchaus vorbildlich und gerät ja durch die Ablehnung der Privatisierung der DB auch nicht in Gefahr. Auch wenn schon klar sein muss, das die privaten Bahngesellschaften selten Tariflöhne zahlen und unter anderem dadurch billiger sind als die DB. Im übrigen, um es nochmal zu erwähnen: Die Infrastruktur im Regionalverkehr ist keinesfalls privatisiert. Und die Streckenausschreibungen kommen von den Bundesländern, nicht von den Bahngesellschaften.

Was die Privatisierung der DB bedeuten würde wäre, dass das (ja durchaus berechtigte) Gewinninteresse von Unternehmen der Pflicht des Staates, entsprechende Infrastruktur bereitzustellen entgegenlaufen würde. Es gibt durchaus besonders in der Fläche Strecken, die auch die allerprivateste schlanke Firma nicht gewinnbringend bewirtschaften könnte, deren Betrieb aber für die Menschen trotzdem wichtig und auch volkswirtschaftlich notwendig ist. Und da helfen dann NWB, Cantus, EIB und wie sie noch alle heissen kein bisschen weiter.

Was das Bündnis &quot;Bahn für Alle&quot; will, was ich will, ist dementsprechend ja auch nicht die &quot;alte&quot; Bundesbahn zurück, sondern eine moderne, staatliche Bürgerbahn, etwa nach dem Schweizer Vorbild.</description>
            <author>Sebastian Finsel</author>
            <pubDate>Fri, 14 Mar 2008 11:09:41 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Kommentar #3</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/819#kommentar3101</link>
            <description>Ach so, dann wollte die Nordwest Bahn die alte Strecke vor dem endgültigem Aus schützen und die Privatisierung würde das Aus für den gesamten Nahverkehr bedeuten, falls er nicht schon in andere Hände ist??

Soweit bin ich ja nun als Stammkundin der DB AG auch informiert, das ich weiß wer dem ÖPNV schaden will.</description>
            <author>Christiane Hagen</author>
            <pubDate>Fri, 14 Mar 2008 10:06:27 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Kommentar #2</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/819#kommentar3098</link>
            <description>Christiane schrieb: &quot;Strecken- Stilllegungen, die durch die Privatisierung vielleicht einen neuen Käufer (Nordwest Bahn, Metronom etc.) gehabt hätten? Kein Ausbau des ÖPNV?&quot;

Nein, Christiane, im Gegenteil. Du verwechselst hier die Privatisierung der Bahn AG mit der Liberalisierung des Netzzugangs. Letztere ist bereits seit langem Tatsache,w as auch der Grund dafür ist, das im Regionalverkehr mehr und mehr Leistungen durch private Bahngesellschaften erbracht werden. Dabei werden allerdings die Streckenleistungen selbst von den Trägern des SPNV, also hauptsächlich den Ländern, bestellt.

Verantwortlich für Stillegungen sind schon bisher hauptsächlich die Privatisierungsbestrebungen des Netzbetreibers Bahn AG. Es gibt nämlich einfach Strecken, die sich nicht rechnen (und sich auch nie rechnen werden). An solchen hat kein Privatunternehmen - auch NWB, Metronom, Cantus, etc. - Interesse. Eine Bürgerbahn in staatlicher Hand ist eben dazu da, Infrastruktur auch in solchen Bereichen zu betreiben, da sie dort volkswirtschaftlich durchaus Sinn macht. Gerade dadurch wird die Abkopplung der &quot;Fläche&quot; vom Bahnnetz verhindert - nicht umgekehrt.</description>
            <author>Sebastian Finsel</author>
            <pubDate>Fri, 14 Mar 2008 09:07:59 +0100</pubDate>
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        <item>
            <title>Kommentar #1</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/819#kommentar3094</link>
            <description>Wenn es nun doch nicht zur Bahn-Privatisierung kommt, was geschieht jetzt:

Strecken- Stilllegungen, die durch die Privatisierung vielleicht einen neuen Käufer (Nordwest Bahn, Metronom etc.) gehabt hätten? 
Kein Ausbau des ÖPNV?</description>
            <author>Christiane Hagen</author>
            <pubDate>Fri, 14 Mar 2008 04:26:42 +0100</pubDate>
        </item>
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