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        <title>JungsozialistInnen an die Front der Gerechtigkeitsdebatte - Jetzt erst recht!</title>
        <description>Das Bonmot der Woche zur immer heftiger gähnenden Gerechtigkeitslücke in diesem Land: &quot;Dass wir eine gewissen Auseinanderentwicklung haben, das ist zweifelsfrei der Fall, wir gleichen uns da der Situation in anderen Ländern an&quot;. Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt verursachte damit Knitterfalten im Gesicht von Juso-Bundesvorsitzende Franziska Drohsel beim gestrigen ZDF-Polittalk mit Maybrit Illner (komplette Sendung angucken unter http://www.zdf. ...</description>
        <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/935</link>
        <lastBuildDate>Fri, 09 Jan 2009 22:27:50 +0100</lastBuildDate>
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            <title>Foto: Ben Titze</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/935</link>
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            <title>Kommentar #1</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/935#kommentar3132</link>
            <description>Lieber Ben, ich stimme vollkommen mit dir über ein, was deine Einschätzung des Beitrags von Franziska Drohsel angeht. Ich bin sogar der Meinung das wir mit ihr eine Vorsitzende haben, die uns Jusos wieder die Profilschärfe und inner- wie außerparteiliche Aufmerksamkeit zurückgewinnt, die  in den letzten Jahren (und ich war aufgrund regionaler Unstimmigkeiten im Wahlkreis 292 lange in der Beobachterposition) leider abgenommen hatte. 

Doch ein Paar Worte zum Thema der Sendung will auch ich mir nicht verkneifen: 

Ich empfinde es als starkes Stück von Genosse Vogel, die Blokadehaltung gegenüber der Linkspartei, auch nach dem sogenannten Hessen-Debakel, weiterhin zur Parteilinie zu (v)erklären. Diese Äußerungen sind weder geeignet verlorene  Glaubwürdigkeit wieder herzustellen, noch bieten Sie eine gute Basis für zukünftige Wahlkämpfe. Ich glaube kaum, dass alle von uns an der Basis, seine Einschätzung der Lage mittragen würden und halte deshalb auch seine Aussagen für -ganz legitime- Einzelmeinung. 

Die Linke beweist ihre Regierungsfähigkeit bereits heute in Berlin und zeigt dort dass sie in der Lage ist, utopische Vorstellungen über Bord zu werfen und sich an Koalitionsverträge zu halten. SED-Nachfolgepartei? Teilweise richtig, aber ist das fast 20 Jahre nach dem Zusammenbruch der DDR und der Sowjetunion noch von Brisanz oder reine Kalte-Krieger-Romantik? Wir sollten auch nicht vergessen, dass Viele unter den &quot;anderen Genossenen&quot;, jahrelang Inhaber unseres Parteibuchs waren. 
Ich denke wir werden auf lange Sicht nicht an der Linken vorbeikommen und sollten es auch gar nicht. 

Zu Herrn Hundt nur eines: wieviel soziale Kälte steckt in einem Menschen, der auf faire Entlohnung angesprochen, nur auf den Qualifizierungsgrad der entsprechenden Ex-Langzeitarbeitslosen verweist und somit die Hungerlöhne zur Wohltat erhebt? Igitt!

Wichtig ist, dass wir Jusos an einem Strang ziehen, unsere Vorstellungen von einem sozial gerechten Deutschland (allem voran: Mindestlohn, gleiche Bildungschancen) in die Öffentlichkeit tragen und vor allem den Jugendlichen und jungen Erwachsenen durch unsere Arbeit vor Ort das Bild eines sozial gerechten Deutschlands vermitteln.</description>
            <author>Thorsten Kneer</author>
            <pubDate>Fri, 14 Mar 2008 23:09:24 +0100</pubDate>
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