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        <title>Neugestaltung der Juristenausbildung (Hamburger Modell)</title>
        <description>Mit dem Vorschlag eines Hamburger Modells zur Neugestaltung der Juristenausbildung wollen die acht Hamburger Unterzeichner, unter ihnen der Vorsitzende des Hamburgischen Anwaltverein Gerd Uecker, der Präsident der Hanseatischen Notarkammer Heiko Zier und der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Juristinnen und Juristen-Hamburg Friedrich-Joachim Mehmel einen Weg zur Reform aufzeigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei basiert der Vorschlag u.a. ...</description>
        <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/970</link>
        <lastBuildDate>Sun, 23 Nov 2008 14:32:34 +0100</lastBuildDate>
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            <title>Foto: Arne Schneider</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/970</link>
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            <title>Kommentar #1</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/970#kommentar3475</link>
            <description>Im Vorwort der Langfassung stehen folgende Gründe für die vorgeschlagenen Änderungen:

&quot;Deutlich über 50% der Studiengänge an deutschen Universitäten sind bisher schon auf Bachelor und Master umgestellt worden - mit steigender Tendenz,&quot;

- Das mag ja sein. Hat aber schon mal jemand darüber nachgedacht wie die &quot;Umgestellten&quot; Studiengänge bzw. deren Dozierenden, Studierenden und Absolventen darüber denken? Es gibt insb. in den Geisteswissenschaftlichen Bereichen einen verstärkten Wunsch die nun bestehenden Strukturen in weiten Teilen zu verändern.

&quot;· die Dauer der bisherigen juristischen Ausbildung mit mindestens sieben Jahren bleibt nach wie vor ein großes Manko,&quot;

Schon heute schaffen es eine Reihe von Kommilitonen deutlich schneller(6 Semester bis zum ersten Examen sind gar nicht so selten). Diese haben dann aber auch die nötige ökonomische Grundlage und engagieren sich neben dem Studium weder für das eigene Wohl noch für gesellschaftliche Belange.   
Leider ist zu erwarten, dass die Lehrpläne eben nicht gestrafft werden, ergo wird es (wie in den allermeisten umgestellten Fächern) eine Verdichtung der Studieninhalte geben. Leider wird dass dazu führen, dass Kommilitonen ohne ausreichend ökonomischen Hintergrund die geforderte Leistung nicht mehr in der zur Verfügung stehenden Zeit leisten können, weil sie &quot;nebenher&quot; arbeiten müssen.
Das Engagement für sein eigenes Wohl mag wohl vernachlässigbar sein, dass aber mit dem BA/MA-System nahezu das komplette gesellschaftliche Engagement Studierender abgeschafft wird, ist sowohl fakt. Warum dass jetzt erstrebenswert ist, verstehe ich nicht. Passiert ist das aber in fast allen Universitäten und Hochschulen, eben weil die Studieninhalte nicht verringert sondern nur komprimiert werden.

&quot;· die weiter steigende Überschwemmung des Anwaltsmarktes bedarf dringender denn je einer Antwort,&quot;

Eigentlich ist das mein Lieblingsarguement. Es wird ja auch ab un zu wiederholt und scheintwirklich eine zentrale These zu sein.

Wo die &quot;sozialdemokratische Handschrift&quot; oder gar der Einfluss des Demokratischen Sozialismus in die Realpolitik ist, wenn mann gemeinsam mit bzw. als privilegierte Berufsgruppe selbst, plant wie man den Nachwuchs begrenzt, ist mir noch nicht ganz klar.

Geht es etwa darum, die Menschen vor sich selbst zu schützen? Nein, es geht mir scheinbar darum Privilegien zu sichern und Nachwuchs zu verhindern. Warum die AsJ Hamburg da mitspielt finde ich traurig.

&quot;· die fiskalischen Interessen der Länder an einer Senkung der Ausbildungskosten gewinnen immer mehr an Gewicht.&quot;

Standard-Argument: Es ist halt nicht genügend Geld da. Dass kann man immer anwenden wenn man staatliche Leistungen einschränkt oder ganz abschafft. Die Frage sollte stattdessen lauten: Ist uns als Gesellschaft die Ausbildung der Juristen der Betrag XY Wert? Wenn nämlich alles zu teuer ist, landet man zum Schluss bei der FDP....</description>
            <author>Daniel Brunkhorst</author>
            <pubDate>Wed, 26 Mar 2008 09:34:54 +0100</pubDate>
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