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        <title>Blogbeiträge von Christoph Matschie</title>
        <description></description>
        <link>http://www.meinespd.net/weblogs/nutzer/18195</link>
        <lastBuildDate>Wed, 08 Oct 2008 13:30:02 +0100</lastBuildDate>
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            <title>Foto: Christoph Matschie</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/nutzer/18195</link>
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            <title>Mitstreiter und Mehrheiten</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1400</link>
            <description>Geschrieben habe ich in letzter Zeit sehr viel. So viel, dass ich nicht einmal Zeit für das Tagebuch gefunden habe. Der Landesparteitag steht an und will gut vorbereitet werden. Es gilt schließlich, mit einer in sich geschlossenen Mannschaft in den Wahlkampf zu ziehen. In vielen Gesprächen mit den Genossen, aber auch mit Außenstehenden, merke ich immer wieder, wie sehr der Wechsel in Thüringen gewünscht wird. Der politische Stillstand wird nicht länger hingenommen, die Menschen merken zunehmend, dass ihre Zukunft auf dem Spiel steht. Es droht Fachkräfte- und Lehrlingsmangel, die Schwächen der Bildungspolitik werden immer deutlicher. Ich will nicht hinnehmen, dass durch Untätigkeit und falsche Planung kommende Generationen um ihre Chance gebracht werden. Allein kann ich leider nicht viel ausrichten, ich brauche Mitstreiter und Mehrheiten. Diese zu erlangen und zu sichern will ich zwar nicht zum einzigen Inhalt meines Handelns werden lassen, aber in einer demokratischen Gesellschaft sind sie nun einmal unerlässlich.&lt;br&gt;&lt;br&gt;In den letzten Wochen bin ich viel durchs Land gereist, habe Firmen und soziale Einrichtungen besucht und mich vor Ort erkundigt, wo der Schuh drückt. Trotzdem es in einigen Branchen beachtliche Erfolge zu verzeichnen gibt, ist die Stimmung nicht euphorisch. Auch volle Auftragsbücher garantieren ja nicht den wirtschaftlichen Bestand, irgendjemand muss schließlich auch die Arbeit erledigen, und das qualifiziert und zufrieden stellend. Und da machen sich viele Unternehmer die größten Sorgen. Wir tun zu wenig, um Fachkräfte nach Thüringen zu holen oder selbst auszubilden. Mir ist das völlig unverständlich. Wir leben in einer der landschaftlich schönsten Regionen Deutschlands, die Lebenshaltungskosten sind relativ moderat, unzählige Touristen besuchen uns. Warum schaffen wir es nicht, junge Menschen bei uns zu behalten oder für unser Land zu interessieren? Es wird eines meiner vordringlichsten Anliegen sein, hier Abhilfe zu schaffen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;03.06.2008</description>
            <author>Christoph Matschie</author>
            <pubDate>Wed, 04 Jun 2008 08:35:48 +0100</pubDate>
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            <title>Das Paradies</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1284</link>
            <description>Der Frühling macht dem Sommer Konkurrenz. Pfingsttage zum Genießen.&lt;br&gt;Gestern war ich mit den Kindern am Schleichersee – ein kleines Paradies mitten in Jena. Satt blauer Himmel, ein paar Wolken zur Abwechslung, das Grün, wie hingemalt, da kommt sofort Urlaubsstimmung auf.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Okay, Sandstrand sieht anders aus und das Wasser ist an der Ostsee auch klarer, aber dafür liegt der Platz direkt vor der Haustür.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die Kinder sind schon am Wasser, bevor ich auch nur die Decke ausbreiten kann.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Josephine kommt dieses Jahr in die Schule und hat vor wenigen Tagen ihr erstes Schwimmabzeichen bekommen. Felix gibt den Routinier. Er ist schon zwei Jahre älter und gefällt sich darin, der kleinen Schwester Ratschläge zu geben.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Was mich immer wieder verblüfft ist, wie schnell auch sich fremde Kinder miteinander ins Spiel kommen. Sofort findet sich ein Bautrupp zusammen, der Dämme aufschichtet, Wasser umleitet oder Stolperfallen buddelt….&lt;br&gt;Manchmal beneide ich sie. Wir Erwachsenen sind da nicht mehr so unkompliziert und kontaktfreudig.&lt;br&gt;&lt;br&gt;12.05.2008</description>
            <author>Christoph Matschie</author>
            <pubDate>Tue, 13 May 2008 20:48:18 +0100</pubDate>
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            <title>Aufbruch</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1257</link>
            <description>Bei diesem herrlichen Wetter herrscht Aufbruchstimmung. Gut gelaunte Gesichter überall, die Menschen freuen sich über den Frühling.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Ein solcher Aufbruch ist der Landesregierung nicht gelungen. Die Kabinettsumbildung und die Ereignisse der letzten Wochen haben viele nachdenklich gemacht. Wie soll es mit Thüringen weiter gehen? Mit dieser Mannschaft, die Dieter Althaus jetzt aufgestellt hat, ist Fortschritt nicht zu erwarten. Eine Regierung, die größtenteils nur aus Notlösungen besteht, ist kaum handlungsfähig. Ob Polizeireform, Bildungspolitik, Kommunalordnung und viele andere Felder: Handwerkliche Fehler, falsche Weichenstellungen und mangelhafte Vorbereitung, so weit das Auge reicht. Mit dem Drehen des Personalkarussells, ist nichts gelöst.&lt;br&gt;&lt;br&gt;So schön die Jahreszeit gerade ist, ich sehne mich nach dem Herbst 2009. Eine neue politische Mehrheit ist nötig damit wir wieder vorankommen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;07. Mai 2008 </description>
            <author>Christoph Matschie</author>
            <pubDate>Thu, 08 May 2008 15:43:32 +0100</pubDate>
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            <title>Solidarität sollte unser Leitbild sein</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1242</link>
            <description>Strahlend schönes Wetter, und ich freue mich auf den Feiertag. Nicht, dass ich dann wirklich frei hätte. Natürlich bin ich bei der Kundgebung zum 1. Mai auf dem Erfurter Anger. Aber diese Pflicht erfülle ich gerne, denn der Tag bedeutet mir sehr viel. Einer der Gründe, warum ich in die SPD eingetreten bin, ist der Einsatz dieser Partei für die Arbeitnehmer.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Willy Brandt hat einmal den englischen Begriff „compassion“ in die politische Diskussion eingeführt. Das deutsche Wort „Mitleid“ ist dafür nur eine unzureichende Übersetzung, es bedeutet viel mehr: Eintreten für seinen Nachbarn, sich kümmern um die Nöte Anderer, nicht Wegsehen bei Problemen Bedürftiger, Reden für diejenigen, die keine Stimme haben. Dem fühle ich mich verpflichtet. &lt;br&gt;&lt;br&gt;Auch wenn man als Oppositionspartei leicht in den Ruf des ewigen Nörglers geraten kann: ich werde nicht müde werden, Missstände aufzudecken und anzuprangern, Menschen bei der Wahrnehmung ihrer Rechte behilflich zu sein. Das ist der Sinn des 1.Mai, seit vor über 120 Jahren  Arbeiter auf die Straße gingen, um gegen unmenschliche Arbeitsbedingungen zu protestieren. &lt;br&gt;&lt;br&gt;Geld und Besitz haben in unserer Gesellschaft oft einen zu hohen Stellenwert. Nicht Neid auf Begüterte, sondern Solidarität mit  Menschen, die es weniger gut im Leben getroffen haben, sollte unser aller Leitbild sein. Dass Christi Himmelfahrt heuer auf den 1. Mai fällt, hat fast schon symbolischen Wert. Auch im christlichen Glauben finden wir das Ideal des Eintretens für seinen Nächsten. In diesem Sinne wünsche ich allen einen schönen Feiertag!&lt;br&gt;&lt;br&gt;30. April 2008</description>
            <author>Christoph Matschie</author>
            <pubDate>Thu, 08 May 2008 15:44:05 +0100</pubDate>
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            <title>Zeit für Korrekturen</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1232</link>
            <description>Kein typischer Montag, obwohl ich -  wie so häufig - am Wochenanfang auf dem Weg nach Berlin zur SPD-Präsidiumssitzung bin. Die Bilder vom Flugzeugunglück in Eisenach erscheinen immer wieder vor meinen Augen. Sicher, täglich passieren auf unseren Straßen Unfälle, bei denen Menschen ums Leben kommen. Aber bei einer solchen Tragödie wie in Eisenach rücken uns die Bilder doch besonders nah. Schrecklich, wenn Familien vom Schicksal derart brutal auseinander gerissen werden. Meine Gedanken gehen zu denen, die schwer verwundet im Krankenhaus liegen. Ich hoffe, dass es nicht noch weitere Opfer gibt.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Im SPD-Präsidium diskutieren wir über Manager-Gehälter, deren Höhe für den Normalverdiener nicht mehr nachzuvollziehen ist. Die soziale Marktwirtschaft droht aus den Fugen zu geraten. Wie können wir das verhindern? Unsere Partei hat sich immer um soziale Gerechtigkeit gekümmert. Das bleibt unser Anspruch, aber manchmal ist die Erwartung weit größer als das, was wir politisch regeln können. Es gibt Momente, da ist es bitter für mich zu akzeptieren, dass ich nur wenig tun kann. Am Nachmittag zurück nach Thüringen. Die Besetzung des Kultusministeramts mit Peter Krause ist und bleibt inakzeptabel. Dieter Althaus hat nach meinem Verständnis einen schweren Fehler mit seiner Wahl begangen. Ein Mann, der sich so in die Nähe rechter Positionen begeben hat, kann doch nicht für die Schule verantwortlich werden.&lt;br&gt;Noch sind es bis zur Vereidigung im Landtag anderthalb Wochen - Zeit genug für den Ministerpräsidenten, den Fehler zu korrigieren.&lt;br&gt;&lt;br&gt;28. April 2008</description>
            <author>Christoph Matschie</author>
            <pubDate>Thu, 08 May 2008 15:47:09 +0100</pubDate>
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            <title>Es liegt wohl in meiner Natur</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1225</link>
            <description>Heute fällt es mir extrem schwer, einen unpolitischen Eintrag zu schreiben. Die Kabinettsumbildung der Regierung beschäftigt mich. Ich will keinen für Bildung und Erziehung zuständigen Minister, der für eine Zeitung tätig war, die als Schnittstelle zur extremen Rechten gilt und dem es ganz offensichtlich schwer fällt, klare und eindeutige Abgrenzung deutlich zu machen. Ich will keine Justizministerin, deren Positionierung zu einer groben Menschenrechtsverletzung mehr als fragwürdig war. Den ganzen Tag treiben mich diese Gedanken um. Meine Mitarbeiter verzweifeln manchmal an mir: Musst Du denn immer alles so ernst sehen? Es liegt wohl in meiner Natur. Und wer Regierungsverantwortung übernehmen will, darf nicht einfach abschalten. Schon gar nicht an so einem Tag, an dem Thüringen bundesweit in den Schlagzeilen ist.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Auf der Autofahrt geht mir der Gedanke durch den. Kopf: ‘Eigentlich könntest du dich jetzt bequem zurücklehnen und zusehen, wie die Regierung von einer Panne in die andere stolpert.’ Aber das ist erstens nicht meine Art, und zweitens habe ich als Vorsitzender einer Oppositionspartei die Pflicht, dem Kabinett auf die Finger zu sehen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Dafür freue ich mich auf morgen. Da habe ich mir Zeit für die Kinder genommen. Das macht den Kopf frei. Aber sie sind auch ein guter Grund, warum ich mich so stark politisch engagiere - für ein Land in dem es sich gut leben lässt.</description>
            <author>Christoph Matschie</author>
            <pubDate>Tue, 29 Apr 2008 12:25:18 +0100</pubDate>
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